Sattelblick: Mein Mensch bekommt den Durchblick

Manchmal frage ich mich, wie Tom es überhaupt bis hierher geschafft hat. Seit Monaten navigiert er uns mit irgendwelchen Linien auf seinem Smartphone quer durch Europa. Und jetzt stellt er fest, dass er eine neue Brille braucht. Das erklärt einiges.

Von Linz nach Lienz – für eine Brille

In Linz besuchte Tom den Optiker Sehen!Wutscher. Eine neue Brille musste her. Aber nicht irgendeine sondern eine unbreakable von Gloryfy. Vermutlich, weil er inzwischen weiß, dass auf unseren Reisen nicht immer alles nach Plan läuft. Das Problem: Bis die Brille fertig wäre, wären wir längst weitergezogen. Die Lösung: Anfertigung in Linz, Abholung in Lienz. Gar nicht schlecht organisiert, für einen Menschen, der morgens oft noch nicht weiß, wo er abends schlafen wird.

Hightech auf der Nase

Die neue Brille ist nicht nur besonders robust. Ihre Gläser werden bei Sonnenschein automatisch dunkel und bei weniger Licht wieder hell. Beeindruckend. Ich hätte ja lieber Packtaschen, die bergauf automatisch leichter werden. Aber mich fragt natürlich niemand. Immerhin scheint seine neue Brille intelligenter zu sein als mein alter Fahrradständer. Wobei das keine besondere Leistung ist.

Jetzt sieht er noch mehr

In Lienz holte Tom seine neue Gloryfy ab. Sie passte, er war zufrieden und ich musste zugeben: Sie steht ihm sogar ganz gut. Natürlich habe ich das für mich behalten. Allerdings befürchte ich jetzt das Schlimmste. Schon bisher musste ich ständig anhalten, weil Tom irgendeinen Berg, See oder Fluss bewundern wollte. Und jetzt sieht er das alles auch noch besser! Großartig. Noch mehr Aussichtspausen. Andererseits: Während er die Landschaft bestaunt, darf ich mich ausruhen. Vielleicht hat diese Brille also doch ihre Vorteile.

Faulty

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